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Freitag, 22. Juni 2018

TODDN´S SCHNIPSELBILDER SIND IM KASIERSCHNITT ERHÄLTLICH

Ab Juni 2018 sind Toddn´s "Schnipselbilder in Braunschweig im "KAISERSCHNITT" zu haben. Eines kostet nur 25,- EURO (!) ... Wie Teddy mal sagte. Ein Venusanischer Putzmann verdient in zwei Stunden mehr Euronen, als Toddn für eines seiner Bilder erhält. Und der Toddn, der braucht an manchen Tagen schon mal ein paar Stunden mehr für eines seiner PUNK-POP BILDER. Wie auch immer. Das Prekariatleben sucht man sich nicht selber aus, man wird vom Prekariatsleben heimgesucht. Die Bilder gibt es nur so lange es sie vor Ort gibt. Also aufgemacht zu Britta und Max ins KAISERSCHNITT und zugelangt und vielleicht ja noch einen Termin gemacht. 

PS.1: Nicht vergessen. TODDN´S 30 JAHRE SUBKULTUR AUSSTELLUNG IN DER HUGO 45. Scheckt es ab! 

PS.2: KAISERSCHNITT in der Helmstedter Straße 146 in Braunschweig.

Samstag, 16. Juni 2018

Fussballland ist abgebrannt


Eben wurde im Radio auf Deutschlandfunk ein politischer Kommentar gesendet, in welchem der Dramatiker Juri Sternburg eine mögliche, fahnenschwenkende Begeisterung für „die Mannschaft“ (2018 ist es nicht politisch korrekt“ diese als „Nationalmannschaft“ zu benennen, schon gar nicht als „deutsche Nationalmannschaft“) in diesem politischen Kommentar also auf Deutschlandfunk wurden im möglichen Fussballfieber, schwarz-rot-gold Fahnenschwenkende Anhänger von „die Mannschaft“ als AFD unterstützende Fans definiert und (!) als Unterstützer altdeutsch-nationalem Gedankengutes. Und O-Ton: "Der angeblich "unverkrampfte Patriotismus" habe Pegida erst möglich gemacht." Mh. Das klingt nach harten Spaltwerkzeug. Durchaus möglich, das AFD Wähler die Mannschaft daheim oder am Stammtisch anfeuern mögen. Doch nach diesem „unbedachten Treffen“ von den Spielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem „Verrückten vom Bosperus“ (O-Ton Sonneborn) denke ich, das werden nicht allzu viele AFDler sein, die „Stolz“ auf „die Mannschaft“ sind. Mir ist das ja völlig schnuppe, wen die Spieler als ihren Präsidenten anerkennen, für welches Land sie sich entschlossen haben aufzulaufen und ob da jemand ein altes Lied mitträllert oder eben nicht. Egal. Da geht es in erster Linie um viel Geld. Und einer Trophäe. Der AFD Wähler daheim auf dem Sofa, der hat doch keinen deutschtümmligen Bezug mehr zu „die Mannschaft“. Symbolisiert diese und deren Umfeld doch viel von dem, was sie verachten, als gering schätzen, nicht anerkennen wollen. Ich für meinen Teil, ich habe keinen menschlichen Bezug zu „die Mannschaft“. Zudem bin es dieser Tage leid, mir von „Fachmenschen" vorhalten zu lassen, wie ich zu leben, wie ich zu denken und- ganz groß im kommen, wie ich mich zu verhalten hätte um nicht in den Verdacht der „deutschtümmelei“ zu geraten. Weil ich möglicherweise mit einer Fahne in schwarz-rot-gold Farben mich hab erwischen lassen. Das würde in den Augen vieler ausreichen mich in die "rechte Ecke" zu verdrängen. Aber das werde ich ja auch nicht. Denn mein Herz schlägt für Island und deren Farben sind BLAU-WEIß-ROT. HUUUH. Eine „Mannschaft“, die sich diesen Ausdruck erkämpft hat. Wegen einer geschlossenen Teamleistung. Einer „Mannschaft“ der man ansieht, dass sie sich noch freuen kann. Die für ihr kleines Land sichtlich kämpft und das zu 100% zu ihr steht. Obwohl ich mich jetzt frage, ob ich als „deutsch geborener“ nicht einen „Fehler“ mache, wenn ich einer solchen Mannschaft fest (und von Herzen) beide Daumen drücke. Deren Spieler nicht gerade „Multikultie“ sind. Deren Nachnamen alle auf „son“ enden. Da sollte ich diesen Dramatiker von heute morgen auf Deutschlandfunk mal fragen. Der weiß da wohl besser als ich Bescheid. Ironie aus. Warum es mir bei dieser WM schnuppe ist, wie „die Mannschaft“ aus Deutschland spielt? Weil diese auf mich nicht den Eindruck einer Mannschaft macht. Punkt. Zudem. Für mich spielen die ja nicht. Die spielen, wie ich das sehe, für Geld. Die spielen, zumindest ein paar von ihnen zum zweiten mal um den „Pott“. Die spielen für Muttie, den Trainer (vielleicht), für Erdohan (Vorsicht Satire!) für ihre Familien und ihre Leute. Aber nicht für ein Land. Und irgendwie ist das gut so. Heutztage. Tja, und den Rest von Interesse für „die Mannschaft“ hatte mir vor Tagen der Spieler Reus genommen. Als ich in einem Provinzblatt lesen mußte, das er nie ohne Parfum aufzulegen zu einem Spiel antritt. Das sagt doch alles über „die Mannschaft“ aus. Oder nicht? Parfum auf dem Rasen. Um den Gegner zu betäuben? Dekadent.

Eine Kolumne von "Elwood" 

Dienstag, 12. Juni 2018

KULT-O-RAMA WARNINFO IN EIGENER SACHE!

Hallo an euch alle da draussen. Heute nach längerer Zeit wieder ein Lebenszeichen vom PUNK ROCK OPA vom Lande. Irgendwelche "Geschäftsleute" (ich drücke mich hier deshalb nur so gewählt aus, weil diese mir wahrscheinlich noch eine Klage wegen Beleidigung an den Hals hängen könnten) also diese Typen haben vor geraumer Zeit die Domän KULT-O-RAMA für einen Webshop erwirkt. Das ich seit 1987 unter diesem Namen als Agentur wirke und arbeite, das tat rechtlich nicht zur Sache. Die konnten also den Namen nutzen und... leider... auch BESCHMUTZEN. Wie auch immer. Diese Vögel hatten einen recht dubiosen Webshop eröffnet der durch miese Praktiken auffiel. Was ich damit sagen will? Ich hatte und habe mit diesem SHOP nichts zu tun oder zu schaffen. Schon scheiße so was. Das "ECHTE" KULT-O-RAMA war- ist und wird immer den ehrlichen PUNK ROCK vertreten. 

Mit Teddys Worten ausgedrückt... KULT-O-RAMA .. seit 1987 an vorderster Kulturfront mit dem Holzgewehr bewaffnet gegen die Massenvernichtungswaffen des Mainstreams am Start. In diesem Sinne. Freundschaft, Ahoi und die Tassen hoch...  

Montag, 11. Juni 2018

"Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression"

Rezension von Alex Schlagowski über das Buch "Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression" von Geralf Pochop


Wer ganz nah an der Diktatur und der Repression in der damaligen  DDR sein möchte, sollte dieses Buch lesen. Der Autobiograph, der irgendwann keinen anderen Ausweg mehr hatte, als seiner geliebten Heimat den Rücken zu kehren, um für immer dieses Land zu verlassen und somit dann ausgesperrt wurde, versetzt uns in die graue DDR der 80er Jahre und damit in die Zeit der Jagd auf Punks und anderer arbeitsscheuen oder nicht regimetreuen Elemente. Es gibt etliche Parallelen zu meinem eigenen Lebenslauf, allein der Altersunterschied und mein später Umzug nach Halle im Jahr 1993 verhinderten wohl, dass wir uns früher kennenlernten. Auch ich war als schmächtiges Kind bei einer sogenannten „Freß-Kur“ und musste immer alles aufessen. So saß ich beispielsweise stundenlang vor einem nicht vollständig verzehrten Apfel; der Apfel-Grips war schon ganz braun und matschig, als ich ihn dann irgendwann angeekelt herunterwürgte.

Die Verhöre durch die Stasi und anderer Staatsorgane, die verbotenen Punkrock-Konzerte in den Kirchen, die Unsicherheit, was der Staat als nächstes mit dir vorhat, die Angst vor Repression und Gefängnis – all das habe ich selbst erlebt und weiß, dass jedes Wort in diesem Buch wahr ist. Es ist ein sehr wichtiges und einmalig ehrliches, authentisches Zeitdokument, das jeder, der sich für unsere Geschichte interessiert, gelesen haben sollte.

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Hier von Geralf Pochop eine persönliche Buchvorstellung auf YouTube von: "Untergrund war Strategie. Punk in der DDR - Zwischen Rebellion und Repression".