KULT-O-RAMA & THE HOLY CHURCH OF ROCK-N-ROLL - HOME OF REAL COOL ROCK-N-ROLL

KULT-O-RAMA - EIN LEBEN FÜR DIE SUBKULTUR - SEIT 1987 FÜR EUCH AM START - UND DAS IST GUT SO!

Samstag, 16. Juni 2018

Fussballland ist abgebrannt


Eben wurde im Radio auf Deutschlandfunk ein politischer Kommentar gesendet, in welchem der Dramatiker Juri Sternburg eine mögliche, fahnenschwenkende Begeisterung für „die Mannschaft“ (2018 ist es nicht politisch korrekt“ diese als „Nationalmannschaft“ zu benennen, schon gar nicht als „deutsche Nationalmannschaft“) in diesem politischen Kommentar also auf Deutschlandfunk wurden im möglichen Fussballfieber, schwarz-rot-gold Fahnenschwenkende Anhänger von „die Mannschaft“ als AFD unterstützende Fans definiert und (!) als Unterstützer altdeutsch-nationalem Gedankengutes. Und O-Ton: "Der angeblich "unverkrampfte Patriotismus" habe Pegida erst möglich gemacht." Mh. Das klingt nach harten Spaltwerkzeug. Durchaus möglich, das AFD Wähler die Mannschaft daheim oder am Stammtisch anfeuern mögen. Doch nach diesem „unbedachten Treffen“ von den Spielern Mesut Özil und Ilkay Gündogan mit dem „Verrückten vom Bosperus“ (O-Ton Sonneborn) denke ich, das werden nicht allzu viele AFDler sein, die „Stolz“ auf „die Mannschaft“ sind. Mir ist das ja völlig schnuppe, wen die Spieler als ihren Präsidenten anerkennen, für welches Land sie sich entschlossen haben aufzulaufen und ob da jemand ein altes Lied mitträllert oder eben nicht. Egal. Da geht es in erster Linie um viel Geld. Und einer Trophäe. Der AFD Wähler daheim auf dem Sofa, der hat doch keinen deutschtümmligen Bezug mehr zu „die Mannschaft“. Symbolisiert diese und deren Umfeld doch viel von dem, was sie verachten, als gering schätzen, nicht anerkennen wollen. Ich für meinen Teil, ich habe keinen menschlichen Bezug zu „die Mannschaft“. Zudem bin es dieser Tage leid, mir von „Fachmenschen" vorhalten zu lassen, wie ich zu leben, wie ich zu denken und- ganz groß im kommen, wie ich mich zu verhalten hätte um nicht in den Verdacht der „deutschtümmelei“ zu geraten. Weil ich möglicherweise mit einer Fahne in schwarz-rot-gold Farben mich hab erwischen lassen. Das würde in den Augen vieler ausreichen mich in die "rechte Ecke" zu verdrängen. Aber das werde ich ja auch nicht. Denn mein Herz schlägt für Island und deren Farben sind BLAU-WEIß-ROT. HUUUH. Eine „Mannschaft“, die sich diesen Ausdruck erkämpft hat. Wegen einer geschlossenen Teamleistung. Einer „Mannschaft“ der man ansieht, dass sie sich noch freuen kann. Die für ihr kleines Land sichtlich kämpft und das zu 100% zu ihr steht. Obwohl ich mich jetzt frage, ob ich als „deutsch geborener“ nicht einen „Fehler“ mache, wenn ich einer solchen Mannschaft fest (und von Herzen) beide Daumen drücke. Deren Spieler nicht gerade „Multikultie“ sind. Deren Nachnamen alle auf „son“ enden. Da sollte ich diesen Dramatiker von heute morgen auf Deutschlandfunk mal fragen. Der weiß da wohl besser als ich Bescheid. Ironie aus. Warum es mir bei dieser WM schnuppe ist, wie „die Mannschaft“ aus Deutschland spielt? Weil diese auf mich nicht den Eindruck einer Mannschaft macht. Punkt. Zudem. Für mich spielen die ja nicht. Die spielen, wie ich das sehe, für Geld. Die spielen, zumindest ein paar von ihnen zum zweiten mal um den „Pott“. Die spielen für Muttie, den Trainer (vielleicht), für Erdohan (Vorsicht Satire!) für ihre Familien und ihre Leute. Aber nicht für ein Land. Und irgendwie ist das gut so. Heutztage. Tja, und den Rest von Interesse für „die Mannschaft“ hatte mir vor Tagen der Spieler Reus genommen. Als ich in einem Provinzblatt lesen mußte, das er nie ohne Parfum aufzulegen zu einem Spiel antritt. Das sagt doch alles über „die Mannschaft“ aus. Oder nicht? Parfum auf dem Rasen. Um den Gegner zu betäuben? Dekadent.

Eine Kolumne von "Elwood" 

Dienstag, 12. Juni 2018

KULT-O-RAMA WARNINFO IN EIGENER SACHE!

Hallo an euch alle da draussen. Heute nach längerer Zeit wieder ein Lebenszeichen vom PUNK ROCK OPA vom Lande. Irgendwelche "Geschäftsleute" (ich drücke mich hier deshalb nur so gewählt aus, weil diese mir wahrscheinlich noch eine Klage wegen Beleidigung an den Hals hängen könnten) also diese Typen haben vor geraumer Zeit die Domän KULT-O-RAMA für einen Webshop erwirkt. Das ich seit 1987 unter diesem Namen als Agentur wirke und arbeite, das tat rechtlich nicht zur Sache. Die konnten also den Namen nutzen und... leider... auch BESCHMUTZEN. Wie auch immer. Diese Vögel hatten einen recht dubiosen Webshop eröffnet der durch miese Praktiken auffiel. Was ich damit sagen will? Ich hatte und habe mit diesem SHOP nichts zu tun oder zu schaffen. Schon scheiße so was. Das "ECHTE" KULT-O-RAMA war- ist und wird immer den ehrlichen PUNK ROCK vertreten. 

Mit Teddys Worten ausgedrückt... KULT-O-RAMA .. seit 1987 an vorderster Kulturfront mit dem Holzgewehr bewaffnet gegen die Massenvernichtungswaffen des Mainstreams am Start. In diesem Sinne. Freundschaft, Ahoi und die Tassen hoch...  

Montag, 11. Juni 2018

"Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression"

Rezension von Alex Schlagowski über das Buch "Untergrund war Strategie. Punk in der DDR: Zwischen Rebellion und Repression" von Geralf Pochop


Wer ganz nah an der Diktatur und der Repression in der damaligen  DDR sein möchte, sollte dieses Buch lesen. Der Autobiograph, der irgendwann keinen anderen Ausweg mehr hatte, als seiner geliebten Heimat den Rücken zu kehren, um für immer dieses Land zu verlassen und somit dann ausgesperrt wurde, versetzt uns in die graue DDR der 80er Jahre und damit in die Zeit der Jagd auf Punks und anderer arbeitsscheuen oder nicht regimetreuen Elemente. Es gibt etliche Parallelen zu meinem eigenen Lebenslauf, allein der Altersunterschied und mein später Umzug nach Halle im Jahr 1993 verhinderten wohl, dass wir uns früher kennenlernten. Auch ich war als schmächtiges Kind bei einer sogenannten „Freß-Kur“ und musste immer alles aufessen. So saß ich beispielsweise stundenlang vor einem nicht vollständig verzehrten Apfel; der Apfel-Grips war schon ganz braun und matschig, als ich ihn dann irgendwann angeekelt herunterwürgte.

Die Verhöre durch die Stasi und anderer Staatsorgane, die verbotenen Punkrock-Konzerte in den Kirchen, die Unsicherheit, was der Staat als nächstes mit dir vorhat, die Angst vor Repression und Gefängnis – all das habe ich selbst erlebt und weiß, dass jedes Wort in diesem Buch wahr ist. Es ist ein sehr wichtiges und einmalig ehrliches, authentisches Zeitdokument, das jeder, der sich für unsere Geschichte interessiert, gelesen haben sollte.

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Hier von Geralf Pochop eine persönliche Buchvorstellung auf YouTube von: "Untergrund war Strategie. Punk in der DDR - Zwischen Rebellion und Repression".

Samstag, 20. Januar 2018

Verschollen im Hohlraum


Die "neue" Premierenleseparty von VERSCHOLLEN IM HOHLRAUM, dem neuen Kurzgeschichtenband über Wotan Engel und der Rasselbande von Toddn Kandziora geht am Samstag, den 24. März 2018 im Dorfgemeinschaftshaus in Evessen, Ortsteil Hachum über die Bühne. Unter anderen wird der Meister des einprägenden Vortrages, TILL BURGWÄCHTER einige von Wotans kruden achtziger und neunziger Jahre Erlebnissen vorlesen.    

Was:                            Leseveranstaltung
Autoren:                       Till Burgwächter, Toddn und andere...
Wann:                          Sa., 24.03.2018, Beginn: 20.00 Uhr
Wo:                              Dorfgemeinschaftshaus Hachum - Am Teiche 1
Abendkasse:                5 EUR
Besonderheit:              So eine Leseparty gibt es nie wieder

Montag, 18. Dezember 2017

BlauGelbSucht - Die Solilesung

Eintracht Braunschweig gibt es seit über 120 Jahren – und auch der im Block 5 beheimatete Fanclub United FC hat nun immerhin schon mehr als ein Jahr auf dem blau-gelben Buckel. Ein guter Anlass, den großartigsten Fußballverein der Welt und seine Fans mit einer Lesung zu feiern. Mit dabei sind Maximilian Burkhardt, Till Burgwächter, Jan-Heie Erchinger, Gerald Fricke, Roman Grussu, Ole Schulz-Weber, ein Haufen weiterer Überraschungsgäste und der Moderator Axel Klingenberg (Herausgeber der Fan-Anthologie „Blau-Gelb-Sucht“ und Autor des Buchs „111 Gründe, Eintracht zu lieben“). Die fußballverrückten Autoren erzählen von ihrem ersten Spiel, ihrem größten Sieg und ihrer schwersten Niederlage – und davon, wie es ist, ein echter Fan zu sein, gegen alle Vernunft und auch dann, wenn der Tabellenstand es einem wirklich nicht leicht macht.
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten – der Erlös kommt einem integrativen und inklusiven Projekt des United FC zugute.

19.01.2018 - 19:30 in der DRK KaufBar = Helmstedter Str. 135 in Braunschweig
Eintritt gegen Spende
für den UNITED FC

Sonntag, 19. November 2017

JAN OFF LIEST - Zuvor Rev.TODDN

Sir Jan Off kommt auch in diesem Jahr wieder zur Vorweihnachtszeit zu einer Lesung in die Stadt der Löwen. Besinnlich wird es jedoch eher nicht werden. Dem Großmeister des schlagenden Wortes kann am Freitag, den 1. Dezember im GUTEN MORGEN BUCHLADEN bei einem seiner seltenen Gastspiele in Braunschweig beigewohnt werden. Zuvor wird Rev. Toddn zwei kleinere Anekdoten vortragen. Danach wird in einer Kneipe des Vertrauens gemeinsam Kamillentee getrunken und für Frieden auf Erden gebetet. Bis dahin.

Karten an der Abendkasse kosten 8 Euro und im Buchladen für 6 Euro im Vorverkauf.

Was:                            Leseveranstaltung
Autoren:                       Sir Jan Off & Rev. Toddn
Wann:                          1. Dezember 2017, Beginn: 20.00 Uhr
Wo:                              Guten Morgen-Buchladen, Bültenweg 87, 38106 Braunschweig
Vorverkaufskarten:       6 EUR (Nur im Buchladen erhältlich)
Abendkasse:                8 EUR
Besonderheit:              Einmal im Jahr und sehr gut

Infos zu: Sir Jan  
Geboren im Jahr des Herrn 1967 in Craiova, Bulgarien;Studium der Mikrochirurgie und der Strahlenphysik; danach Holzfällerlehre und dreijähriger Aufenthalt in einem Lungensanatorium an der Schwarzmeerküste. 1991 Umzug nach Deutschland.1994 als "Volksschädling" zu drei Jahren verschärfter Zwangsarbeit in den Kaliminen Südostniedersachsens verurteilt. 1996 vorzeitige Entlassung.
Zur Zeit Importeur abgehalfterter amerikanischer Semiprominenter; nebenbei als Leprakranker bei Hochzeiten und Familienfeiern tätig.
Mitglied der kulturbolschewistischen Internationale. Mitglied des Vereinsvorstandes von TRAKTOR TSCHELJABINSK.
 

Mittwoch, 18. Oktober 2017

Hardy Crueger liest aus "Das Blutspiel"


Am Freitag, den 24. November 2017 wird Hardy Crueger aus seinem Krimi „DAS BLUTSPIEL“ im GUTEN MORGEN BUCHLADEN lesen. Kommen! It´s Crime Time! Gemeinsam dem Mörder zwischen Braunschweig, Peine und der verbotenen Stadt auf blutigen Spuren zugehört. Hardy macht es möglich.


 
Was:                           Lesung
Autor:                          Hardy Crueger
Wann:                         24. November 2017, Beginn: 20.00 Uhr
Wo:                            Guten Morgen-Buchladen, Bültenweg 87, 38106 Braunschweig
Vorverkaufskarten:     6 EUR (Nur im Buchladen erhältlich)
Abendkasse:              8 EUR


Zum Buch „Das Blutspiel“:
Es wird dich dein Leben kosten ... Von Anfang an gibt der Fund der vergrabenen, grausam zugerichteten Leiche eines jungen Rumänen am Mittellandkanal bei Peine unheimliche Rätsel auf. Allerdings stößt der Mord weder bei den Behörden noch in den Medien auf großes Interesse und landet schließlich beim LKA-Niedersachsen in der Abteilung »Organisiertes Verbrechen und Menschenhandel" auf dem Schreibtisch von Carsten Sanders. Zusammen mit seiner Kollegin Mandy Kolwicz vom LKA-Sachsen-Anhalt taucht er immer tiefer in die Ermittlungen ein. Eine der eher schwachen Spuren führt ins Braunschweiger Rotlichtmilieu. Nach und nach müssen die beiden erkennen, dass sie in ein Wespennest gestochen haben und es mit einer kaltblütigen Organisation zu tun bekommen, deren Mitglieder keinerlei Skrupel zu haben scheinen - auch nicht gegenüber der Polizei. Menschen, die ein ganz besonderes Spiel spielen und sich an blutigen Trophäen ergötzen ...


Zu Hardy Creuger:
Nach einer Ausbildung in der Industrie erlangte Crueger in Braunschweig die Hochschulreife am Institut für Erwachsenenbildung (Braunschweig-Kolleg). Er leistete Zivildienst in der Altenpflege und studierte an der Technischen Universität Braunschweig Politikwissenschaften, Soziologie und Geschichte. Anfang der 1980er Jahre sammelte Hardy Crueger als Gitarrist und Bassist erste Bühnenerfahrungen, die ihm bei Lesungen ab den 1990er Jahren im Umfeld der literarischen Underground-Bewegung Social Beat zugutekamen. Nach dem ersten Band der Rick Xaver Morton-Romantrilogie (RXM, 1996–2006) erfolgte die endgültige Hinwendung zur Literatur mit dem Roman Glashaus (2004).
Hardy Crueger ist seit 2009 freiberuflicher Schriftsteller und Dozent für Kreatives Schreiben. Neben der Leitung der Krimiwerkstatt Braunschweig organisiert er literarische Veranstaltungen und führt zahlreiche literarische Projekte durch, etwa gemeinsam mit dem Schauspieler Roland Kremer inszenierte Lesungen, die weit über das einfache Vorlesen von Texten hinausgehen. Seit 2010 Lesungen der Crime-Stories Okergeschichten zusammen mit Jazz-Musikern. Infos aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Hardy_Crueger